
Renaissance · Rheinhessen · Anno 1590
Schloss
HahnheimRenaissance-Schloss in Rheinhessen
Ein verborgenes Renaissance-Schloss inmitten der Weinberge Rheinhessens. Wohnen, wo Geschichte atmet.
Kapitel I — Geschichte
Vier Jahrhunderte
in Stein erzählt.
Es gibt Orte, die nicht gebaut, sondern gewachsen sind. Schloss Hahnheim ist ein solcher Ort — geprägt von den Herren von Dienheim, gezeichnet von Kriegen, wiedergeboren von Hand. Jeder Sandstein trägt eine Geschichte.

- um 1470
Vorgängerbau
Ein Wehrturm mit Gewölbekeller — der heutige Sandstein-Keller (knapp 8 × 12 m) stammt aus dieser Zeit.
- um 1550
Albrecht von Dienheim
Albrecht von Dienheim (1526–1586) erwirbt das fränkische Dorf Hahnheim. Das Anwesen umfasst rund 10.000 m².
- 1590
Erbauung
Johann Heinrich von Dienheim (1557–~1627) errichtet das Schlösschen auf den Fundamenten des Vorgängerbaus. Die Jahreszahl 1590 ist im Renaissance-Portal am Treppenturm eingraviert.
- 1688–1697
Pfälzischer Erbfolgekrieg
Das Schloss wird im Verlauf der Kriegsjahre beschädigt.
- 18. Jh.
Wiederaufbau
Ludwig Karl von Dienheim, der vorletzte Ortsherr, lässt das Schloss in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wieder aufbauen — wohnt selbst aber im Dienheimer Hof in Mainz.
- 1811
Besitzerwechsel
Übergang an Heinrich Weingärtner aus Mainz — der Beginn einer Reihe häufiger Wechsel und eines stetigen Verfalls.
- 1902
Denkmalschutz
Großherzoglicher Denkmalpfleger Prof. Dr. Jan Meißner und Bürgermeister Karl Heinz II stellen das Anwesen unter das Denkmalschutzgesetz von 1902.
- 1919–1921
Zweckentfremdung
Nach französischer Nutzung als Bürgermeisterei kauft Metzgermeister Philipp Schömbs das Schlösschen in der Inflation und richtet 1921 eine Metzgerei in den historischen Räumen ein.
- 1961
Dacheinsturz
Ein Unwetter lässt das Dach einstürzen. Die Besitzerin Käthi Biermann plant den Abriss.
- 1963 ff.
Rettung & Restauration
Kirchenrestaurator Bernhard Sucker kauft das Schloss und restauriert es im renaissancezeitlichen Stil des 16. Jahrhunderts — orientiert an Schloß Nieder-Saulheim (1588). Das heutige Erscheinungsbild geht maßgeblich auf ihn zurück.
- 1970er ff.
Barocker Garten
Sucker legt einen barocken Garten im französischen Stil an — mit Buchshecken und Gewächshäusern für seine weithin bekannte Orchideen-Zucht.
- ab 1990er
Neue Ära
Richard von Sayn-Wittgenstein nimmt umfangreiche Innenraum-Sanierungen vor und prägt das heutige Erscheinungsbild der Räume bis zu seinem Tod 2021.
- seit 2023
Heute
Das Anwesen wird von der älteren Tochter und dem ältesten Sohn — einem auf Denkmalpflege spezialisierten Architekten — modernisiert und bewirtschaftet.



Kapitel II — Schlosswohnung · 1. Etage
Wohnen, wo die
Geschichte wohnt.
Die gesamte erste Etage des Schlosses — Grüner Salon, Jagdzimmer, große Wohndiele und private Schlafräume. Hohe Stuckdecken, originale Sandsteinmauern, sanftes Licht durch hohe Fenster auf Garten und Hof.
- 1. Etage
- Gesamte Wohnfläche
- 1590
- Baujahr
- 4–6
- Gäste
- 15 min
- nach Mainz
Kapitel III — Das Schloss
Drei Welten,
ein Haus.
Kapitel IV — Weinkeller
Im Gewölbe
brennt das Licht.
Ein historischer Sandstein-Gewölbekeller aus dem Vorgängerbau um 1470 — wo Wein, Stein und Kerzenlicht aufeinandertreffen. Ort für Weinproben, intime Dinner und stille Abende.
- Weinproben mit Rheinhessen-Winzern
- Private Dinner im Gewölbe
- Historische Führungen & atmosphärische Abende

Kapitel VI — Umgebung
Rheinhessen.
Stille zwischen Reben.
15 Minuten nach Mainz, eine ganze Region voller Spitzenweingüter, Sternerestaurants und sanfter Hügel — direkt vor der Pforte.
Umgebung entdecken →

